Feb
29

Wahl 2008 in Hamburg.

Von steffen in Politik

Schnupper-Wahl-Lokal auf Rädern für die Hamburg Wahl 2008.Vor einer Woche hatten wir in Hamburg unsere Bezirks- und Landeswahlen. Das Ergebnis ist sicherlich nicht so, wie es sich die meisten gewünscht hätten, aber damit muss man wohl leben. Als Wahlhelfer habe ich am Sonntag die Wahl (wie auch schon einige Wahlen vorher) recht nahe verfolgt. Natürlich war ich froh, dass es dieses Jahr 100€ steuerfreies Erfrischungsgeld (pro Tag) gab und nicht nur 30€ wie bei der letzten Wahl. Auch hatten wir dieses Jahr einen Wahlhelfer mehr pro Schicht, was sehr nützlich war, denn die Wähler brauchten alle mindestens die doppelte bis dreifache Zeit und so gab es doch teilweise recht hohe Wartezeiten vor unseren 4 Wahlkabinen. Auch war praktisch immer (bis auf eine halbe Stunde am Nachmittag) ein Wähler in unserem Wahllokal, so dass die Verstärkung in Hinblick auf Klogänge,.. sehr willkommen war.

Die Wahl an sich verlief dabei recht problemlos und Nachfragen bzgl. des neuen Wahlrechts gab es nur sehr vereinzelnd. Dafür hatten alle Hamburger aber auch schon im Vorfeld Mustwahlzettel bekommen und konnten an vielen Orten im Vorfeld schon “Schnupperwählen”. Am Abend des Wahltages galt es dann (diesmal ohne Zuschauer, da keine vorbeikamen) die Stimmen auszuzählen. Allerdings nur die Stimmen für die Parteien im Bezirk und im Land. Die 10 Listenstimmen zum Kommulieren und Panaschieren durften dann die Wahlhelfer am Montag bis Mittwoch auszählen (auch die bekamen noch 100€ pro Tag). Aus Erzählungen weiss ich (ich musste an den Tagen arbeiten), dass die Zeit jedoch viel zu viel war und viele Wahllokale die Stimmen schon am Montag Abend praktisch fertig ausgezählt hatten. Trotzdem steht auch heute noch das offizielle Wahlergebnis nicht fest, da es aufgrund von Rundungen noch eine andere Sitzverteilung geben könnte, wie das Abendblatt berichtet. Man muss fairerweise jedoch sagen, dass die Wahl insgesamt relativ Problemlos verlief und man auf eine digitale Stimmzettelerfassung bzw. sogar einem Wahlcomputer nicht angewiesen war.

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