Okt
03

The Caretaker – English Theatre of Hamburg

Von steffen in Kultur

Aston (Steven Lello) hat es in seinem Leben nicht leicht. Nicht nur, weil er ein langsamer Denker ist, er ist auch sehr Hilfsbereit und bringt so den Obdachlosen Davies (Hayward Morse) mit. Dieser scheint zuerst glücklich zu sein und ihm wird sogar eine Stelle als Hausmeister angeboten. Doch als Astons Bruder Mick (Scott Smith) zu den Zweien hinzustösst, beginnt ein Kampf um das doch recht heruntergekommene Haus.

Das Stück “The Caretaker” wurde geschrieben von Harold Pinter und war 1960 sein erster Erfolg in London. 2006 erhielt Harold Pinter den Literatur Nobelpreis.

Um es gleich vorweg zu nehmen, The Caretaker ist das erste Stück im englischen Theater, welches ich gesehen habe und welches ich wirklich nicht mehr als gut bezeichnen kann. Man wusste nicht wo das Stück hingehen möchte (auch kurz vor Ende noch nicht) und war so teilweise recht gelangweilt. Die Schauspieler waren jedoch gut – vielleicht sogar sehr gut. Man hat ihnen ihre Rollen abgenommen, nur konnte dies das Stück leider auch nicht retten.

Mein Fazit ist demnach: Für Literaturliebhaber sicher zu empfehlen, alle anderen sollten lieber auf das nächste Stück “Alone Together” ab dem 15.11. warten.

Das Englische Theater in Hamburg liegt direkt an der U-Bahn Haltestelle Mundsburg (U2). Das Stück “The Caretaker” läuft noch bis zum 3. November 2007.
Die Karten kosten um 25€, bei Online Bestellung günstiger und für Schüler und Studenten kosten die Karten 11€-12€.

Links:
Website: The English Theatre of Hamburg

Comments

  1. [...] The Caretaker zum Beispiel. Als ich am Dienstag dieses Stück gesehen habe, war mindestens eine 9. Klasse anwesend. Da das Stück seine Längen hat und die Kinder nicht lange ruhig sitzen können, war nach 40 Minuten eine permanente Unruhe im Theater. Da wurden die Handys angemacht (das Licht der Displays sieht man sehr gut), es wurde getuschelt, nach Vokabeln gefragt (auch nach einfachen wie „dusty“), sich gekappelt, oder (mir immer noch am liebsten) geschlafen. Zum Schluss wurde natürlich kräftig applaudiert (wohl nicht weil das Stück so gut war, sondern weil das Stück endlich zu Ende war). [...]

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