Apr
22

Die Bettelmönche im HVV

Von steffen in Allgemein

Ich habe mich ja schon an die Bettler in der Hamburger City gewöhnt. Ihr wisst schon, die zumeist ausländischen Bettler welche recht große Behinderungen haben und so noch mehr Mitleid erregen wollen.
Doch was aktuell im Hamburger Nahverkehr, vor allem in den S-Bahnen abgeht, ist ja nicht mehr zu Toppen. Ich fahre meist täglich zweimal 20-30 Minuten S-Bahn und wenn auf dieser Tour mal nur ein Bettler oder Bettelmusiker durch die Abteile geht, ist das schon selten. Und während früher die Musiker noch ganze Lieder gespielt haben, können die – meist Kinder – gerade einmal 3-4 Takte spielen und gehen nur kurz durchs Abteil. Am Ende angekommen, hört auch die Musik auf. Wobei ich nicht weiß, auf wen ich böser sein soll: Auf die Bettler die dabei nicht gerade wenig Geld verdienen, oder auf die Leute, die dieses Verhalten mit ihren „Spenden“ unterstützen.
Da ich vergleichsweise wenig U-Bahn fahre, fehlt mir hier der Vergleich, jedoch habe ich das Gefühl, dass es in U-Bahnen wegen der Videoüberwachung beit weitem nicht so schlimm ist. Ich kann nur hoffen dass sich der HVV mal einen Ruck gibt und das Service-Personal – welches nicht selten die Augen schließt – auch mal gegen Bettler und Musiker einsetzt. Denn viele Bettler sind immer auf den gleichen Strecken unterwegs – sogar zur gleichen Zeiten.

Comments

  1. Zebo sagt:

    Also, das ist ja schon ein bißchen doll zynisch! Klingt ganz schön nach Stammtisch, was du da schreibst … Ich glaube niemand, der eine Behinderung hat, hat diese, weil er “noch mehr Mitleid erregen” will.
    Insofern wäre es doch vielleicht angebracht, auf die Hintermänner hinzuweisen, die diese Behinderten ausnutzen, anstatt sich über die doppelten Opfer aufzuregen.

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